AI-PALS Gründung: Mit KI zum digitalen Lerncoach für alle

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Interview zur AI-PALS-Gründung mit dem CEO, Alexander Buchinger, und dem CTO, Markus Hof

Wie seid ihr auf die Idee von AI-PALS gekommen?  Gibt es nicht schon genug Ed-Tech-Unternehmen?

Alexander: Markus und ich begleiten seit Jahren Bildungsorganisationen bei Strategie- und IT-Projekten. Wir erleben, dass Budgetdruck und Ressourcenengpässe wachsen, gleichzeitig aber Qualitätsansprüche steigen: Wenn ich in einem Kurs zwei Trainer einsetze, explodieren die Kosten – ersetze ich Präsenzunterricht durch unbegleitete Selbstlernphasen, sinkt die Qualität. In meiner Zeit bei der Bundesbeschaffung (BBG) habe ich hautnah erlebt, wie Schulen und Universitäten mit knappen Mitteln maximale Wirkung erzielen müssen. Da reift der Wunsch, Technologie nicht nur als Kostenfaktor, sondern als Hebel für Chancen­gleichheit zu nutzen.

Markus: Gleichzeitig sind wir als Techies immer auf der Suche nach skalierbaren Lösungen. Generative KI hat 2023/24 endlich das Reife­stadium erreicht, in dem ein virtueller Lerncoach besser personalisieren kann als starre E-Learning-Strecken. Uns war klar: Jetzt ist der Moment für ein Produkt, das Lernende proaktiv coacht statt nur Content auszuspielen.

Vom Consulting-Alltag zum KI-Startup – wie passt das zusammen?

Alexander: Mehr als 25 Jahre Unternehmer- und Beratungserfahrung geben mir ein breites Branchennetzwerk und ein gutes Gespür für echte Kundenbedürfnisse. Damit wird AI-PALS kein hübsches Tech-Spielzeug, sondern ein praxistauglicher Game-Changer für die Bildungsbranche.

Markus: Mein Zuhause sind Software-Architektur, Automatisierung und Cloud-Skalierung. Bei MHx verarbeiten wir in unseren Plattformen Millionen Events pro Tag – genau diese Expertise steckt jetzt 1 : 1 im Lerncoach-Backend von AI-PALS.

Warum habt ihr euren Piloten ausgerechnet in der Erwachsenenbildung gestartet?

Alexander: AI-PALS ist ein B2B-Produkt. Um die Bedürfnisse von Bildungsinstituten wirklich zu verstehen, sind wir eine Partnerschaft mit einer Unternehmensgruppe eingegangen, die seit Jahrzehnten in der Erwachsenenbildung tätig ist. Dort konnten wir den Piloten eng an realen Trainingsprozessen ausrichten.

Markus: Bildung und Qualifizierung ist global. Eine KI-Plattform, die heute Deutsch spricht, kann morgen Spanisch oder Suaheli. Software skaliert, Lehrkräfte & Trainer leider nicht. Mit einem digitalen Coach können wir Wissen weit über Österreich hinaus demokratisieren – das reizt mich ungemein.

Was macht AI-PALS anders als klassische E-Learning-Tools?

Markus: Drei Punkte machen den Unterschied:

  1. Proaktive 1-zu-1-Begleitung – der Coach meldet sich selbst, stellt Fragen und passt den Lernpfad an.
  2. Multimodales Lernen – Text, Audio, Video, interaktive Übungen; das Format richtet sich nach den individuellen Lernbedürfnissen.
  3. Adaptive Didaktik – Fortschritt wird in Echtzeit analysiert, und die KI schlägt das nächste Lernziel vor.

So schließen wir die Lücke zwischen starren Kursplattformen und teurem Einzelunterricht.

Alexander: Man darf AI-PALS nicht als „besseres E-Learning“ sehen. Was wir mit AI-PALS schaffen ist AI-Learning, wie ein persönlicher Trainer – nur digital. Gleichzeitig denken wir die Organisationsbedürfnisse mit: Admin-Dashboards, DSGVO-konforme Datenhaltung in der EU und offene APIs für bestehende LMS gehören da unbedingt dazu.

Eure Vision für die nächsten fünf Jahre?

Alexander: Wir wollen zeigen, dass man mit schlanken Teams und starken Partnern echte Innovation von Wien in die Welt bringen kann. Wenn AI-PALS Trainer entlastet und Lernerfolge messbar steigert, haben wir unser Ziel erreicht. Bildung sollte sich so weiterentwickeln, dass jeder in seinem eigenen Tempo lernen kann.

Markus: Technisch streben wir eine Plattform an, die zehntausende gleich­zeitige Coach-Sessions orchestriert – ohne Warteschleifen oder Downtime. Unsere Vision: Ein Lerncoach, der für jeden Menschen sofort verfügbar ist, unabhängig vom Geldbeutel.

Eine letzte Botschaft an zukünftige Kund*innen?

Alexander: Darüber, dass KI die Bildungsbranche nachhaltig verändert, sind sich alle Experten einig. Wie ein Tool wie AI-PALS am besten in die Unternehmensprozesse integriert werden kann, sollte man so früh wie möglich identifizieren. Nutzen Sie die Chancen, die KI in der Bildung eröffnet, treten Sie mit uns in Kontakt und lernen Sie AI-PALS kennen!

Markus: Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen konkreten usecase für Ihre Organisation im Auge haben. Wir sammeln gerade Anforderungen für unsere Roadmap und wollen in den nächsten 2 Quartale weitere Pilotprojekte in anderen Zielgruppen starten.

Neugierig geworden?

Entdecken Sie unter ai-pals.weitsprung.solutions, wie persönliches Lernen mit KI bereits heute aussieht – und morgen aussehen wird.

Über die Gründer

Alexander Buchinger ist gelernter Betriebswirt und Serial-Entrepreneur mit über 25 Jahren Beratungs- und Führungserfahrung; als Geschäftsführer von High5Consulting und ehemaliger Bereichsleiter der Bundesbeschaffung GmbH kennt er die Herausforderungen öffentlicher Bildungseinrichtungen aus erster Hand.

Markus Hof entwickelt seit mehr als 15 Jahren skalierbare Cloud-Plattformen; als Gründer und CTO der MHx Operations bringt er tiefes Know-how in Software-Architektur, Automatisierung und Monitoring ein, um AI-PALS technisch in die Welt zu tragen.

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